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Die Kraft des Herzens stärken

Hier habe ich eine kleine Übung zusammengestellt. Sie verbindet das energetische Modell des Yoga (Chakren) mit dem der Kinesiologie (Klopftechnik).

Mit dem Verstand als Empfänger der Informationen, entsteht mit dieser Praxis eine Unterstützung für all das, was vom Herzen kommt. Durch regelmäßiges Üben, breitet sich die Wirkung auf allen Ebenen aus: mental, emotional und körperlich. Immer mehr Denken und Handeln werden dann vom Herzen bestimmt.
Es lohnt also, sich täglich diese 10 Minuten Zeit dafür zu nehmen.
Du pflegst mehrmals täglich deine Zähne und deinen Körper. So pflege auch deine Seele.

Hier als PDF:

Das Konzept von duhkha

(…) Manchmal werden Begriffe wie „Leiden“, „Kummer“ oder „Krankheit“ gebraucht, um die Bedeutung von duhkha zu erläutern. Am besten beschrieben ist es aber als ein Gefühl von Eingeschränkt sein. Tief in uns sind wir beunruhigt und fühlen uns eingeschränkt. Diese Einschränkung ist duhkha.
Duhkha heißt nicht Schmerz. Es ist eine Qualität unseres Geistes, wobei wir das Gefühl haben, – mehr oder weniger – von etwas erdrückt zu werden.(…) Andererseits braucht es keinen körperlichen Schmerz zu geben und trotzdem kann großes duhkha herrschen. Die Ebene, auf der duhkha wirkt, ist die Ebene unseres Geistes, ja duhkha ist nichts anderes als ein bestimmter Z u s t a n d unseres Geistes in dem wir erfahren, daß unsere Möglichkeiten zu handeln und zu verstehen eingeschränkt sind. Auch wenn wir dabei unsere Gefühle nicht in Tränen ausdrücken müssen, irgendwie fühlen wir uns tief innen gestört, in einer leid- vollen Weise gebunden, unfrei.
Wenn wir dagegen viel an Raum in uns spüren, ein Gefühl von Leichtigkeit und Offenheit haben, so erleben wir das Gegenteil von duhkha, nämlich sukha (Glück).
Zu verschiedenen Zeiten gibt es im Leben eines jeden Menschen duhkha. Dieses Konzept spielt nicht nur im Yoga eine wichtige Rolle, sondern auch in den anderen bedeutenden philosophischen Systemen Indiens. Wir haben alle das Ziel duhkha zu
beseitigen. Das ist es, was der Buddha lehrte. (…)
Das ist es, was Yoga zu erreichen versucht.

T.K.V. Desikachar; YOGA Tradition und Erfahrung
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• Einen Tag im Schweigen

Samyama -Integrale Yogameditation

Workshop am Samstag, 15. Mai 2021

In dem wir für eine Zeitlang auf Gespräche und Sprechen verzichten, leiten wir einen Neustart (Reboot) des Geistes ein und entziehen ihm damit wesentlichen Input. Er wird sich aber wie ein wissbegieriges Kind verhalten, das viele Fragen hat und beschäftigt werden will. Darum geben wir diesem Tag mit Übungsangeboten eine feste Struktur:

  • 07:50         Login
  • 08:00        Yogapraxis mit Körper und Atem
  • 09:00         Samyama-Meditation
  • 09:25         Gehmeditation
  • 09:40         Pause / Frühstück
  • 10:50         Login
  • 11:00          Yogapraxis mit Körper und Atem
  • 12:00          Darśan (Vortrag)
  • 12:30          Gehmeditation
  • 12:45         Pause / Mittagessen
    Anschließend Spaziergang
  • 14:50         Login
  • 15:00         Yogapraxis mit Körper und Atem
  • 16:00          Samyama-Meditation
  • 16:25          Abschluß

Sorge für ein entsprechendes Umfeld: einen Raum, in dem Du ungestört bist, niemand Dich in ein Gespräch verwickelt.
Bereite Frühstück und Mittagessen schon vor und verzehre etwas weniger, auch leichter als gewohnt. Dafür trinke etwas mehr: z.B. Wasser und Kräutertee.


Erster Login zwischen 7.50 und 8:00 Uhr (Bitte nicht mehr später!!!)
Start 8:00 Uhr; Ende ca. 16:45 Uhr

Der Worshop kann ausschließlich als „Ganzes“ belegt werden. Die Teilnahme an nur einzelnen „Blöcken“ ist nicht sinnvoll und damit ausgeschlossen.

  • Preis    dana (Spendenbasis)

Anmeldung per Email (info@enjoyoga.de),

Konto: Thomas Seeger, GLS-Bank, IBAN: DE90 4306 0967 8008 1057 01


Die einzige Bedingung ist regelmäßige Praxis!

„Der Körper steht einer umfassenden Bewusstseinsebene näher als der Intellekt.“

So brachte es Willigis Jäger (1925-2020) in seinem Buch
Die Welle ist das Meer
auf den Punkt.

Wir erleben diese Welt, mit den Sinnen unseres Körpers. Das bedeutet zum einen, was wir wahrnehmen ist für uns real, zum anderen aber ist diese Realität nicht vollständig. Unsere Sinne erfassen nur einen Teil der Realität. Doch diese Teil-Erfahrung gilt es zu transzendieren, was bedeutet, darüber hinaus mehr vom Ganzen zu erkennen.
Ein wirkungsvolles Werkzeug dazu ist der Verstand. Leider aber leidet der Verstand unter Selbstüberschätzung, was dazu führt, dass er sich für das ICH hält (citta – das meinende Selbst). Das wahre Selbst (atman) dagegen ist äußerst bescheiden und zurückhaltend.
Seit Generationen hat sich so ein Ungleichgewicht auf allen Ebenen des menschlichen Bewußtseins etabliert, was zur Abgrenzung von der wahren Natur geführt hat. Ein Beispiel dafür, sind die Werte unserer Gesellschaften, die zu Abhängigkeiten und damit zu Unfreiheit führen.
Glücklicher Weise wurde das zu allen Zeiten und an vielen Orten der Erde erkannt. Es sind viele Religionen, Wissens- und Weisheitslehren aus diesen Erkenntnissen entstanden und entstehen heute noch. Um zum wahren Kern zu gelangen, genügt jedoch die Kenntnis der Essenz:

  • Das individuelle Leben ist nur erfüllend im Einklang und in Verbindung mit allem Leben.
  • Ergo müssen Religionen, Wissens- und Weisheitslehren das Ziel haben, diesen Zustand wieder herzustellen und zu erhalten.
  • Dieses Ziel ist mit dem Verstand allein nicht erreichbar.
  • Beides, Wiederherstellen und Erhalten, ist nur durch regelmäßige Praxis in Form von Ritualen oder / und Übungen erreichbar.

In der Vielfalt der Möglichkeiten dazu, hat sich mir persönlich der Weg einer Yoga-Praxis aufgetan, die den Körper und seine Wahrnehmung als ein Portal zur Verbindung und im Einklang allen Lebens nutzt. Diese Praxis entstammt einer Tradition, die altes, zeitloses Wissen und die Umstände moderner Gesellschaften berücksichtigt, verbindet UND dabei zuläßt, individuelle Variationen hinzuzufügen!

Warum es wichtig ist mit der Yoga-Praxis fortzufahren.

Außer der schon erwähnten Unterstützung des Immunsystems, ist es für sich selbst und gleichzeitig für andere von großer Wichtigkeit, geistig und emotional stabil zu bleiben. Yoga-Praxis leistet dazu einen nicht zu unterschätzenden Beitrag. Gruppenkurse sind für viele immer noch die einzige Form des Übens. Vielleicht ist es nun aber an der Zeit, sich auf andere Möglichkeiten einzulassen.
Dazu habe ich schon seit längerem eigene Überlegungen angestellt und aktuell auch verschiedene Anregungen bekommen. Eine davon hat mich ganz besonders mit den Worten erreicht:
„Mach doch einen Podcast. Die Ansage ist das wichtigste, denn meine Augen habe ich in den Übungen sowieso meistens geschlossen.“

Es geht immer auch um die technischen Voraussetzungen, nicht nur bei mir, sondern auch bei den Interessierten. So scheint mir dieser Vorschlag der am leichtesten und schnellsten umsetzbare. DANKE !
Eine weitere Form der Anleitung sind natürlich Videos. Was meine Ansprüche angeht, so bin ich dafür technisch inzwischen sehr gut ausgestattet. Zwar sehe ich, dass was derzeit in Massen angeboten wird eher kritisch, werde aber dennoch in kürze eigene Produktionen herausbringen.
Die nächste Stufe sind natürlich Online-Kurse.

Yoga zum Genießen

für Menschen unseres Alltags und unserer Lebensumstände,
zum Erhalt der Gesundheit von Körper, Geist und Seele.

Das üben von Yoga muss alltagstauglich sein!

Es berücksichtigt persönliche Neigungen und Bedürfnisse, ohne Einschränkung. Es braucht keine besondere Voraussetzung oder Lebensweise und muss sich ohne Überwindung in den Alltag integrieren.
Die Übungen sollten angenehme Herausforderungen stellen, auf die ich mich im Voraus freue und anschließend gut fühle. Nur so habe ich Lust daran die Yogapraxis kontinuierlich fortzusetzen und mich zu entwickeln. Dann brauche ich auf die ersten Wirkungen nicht lange warten: Ein besseres Körpergefühl und innere Ruhe stellen sich mehr und mehr ein. Ich kann mich müheloser konzentrieren und das in allen möglichen Situationen und Tätigkeiten. vairagya

Nicht jedes Yoga ist für jeden geeignet!

Yogapraxis muss angemessen sein. Das heißt, die Auswahl der Übungen und wie intensiv ich mich damit befasse, trägt entscheidend zur optimalen Wirkung bei. Es geht also auch hier wie im Alltag darum das richtige Maß zu finden.
Ein zu viel, wie etwa zu ehrgeiziges Üben in (noch) zu anspruchsvollen Übungen und auch noch im Wettbewerb mit anderen Kursteilnehmern, birgt beträchtliches Gesundheitsrisiko. Im Übrigen verliert man irgendwann die Lust daran, wenn der Erfolg sich nicht erwartungsgemäß einstellt.
Wenn ich allerdings Spaß daran habe, meinen Körper mit großer Achtsamkeit, zum Beispiel für den Kopfstand über einen längeren Zeitraum vorzubereiten, dann kann ich vielleicht mal in dieser Haltung mit Blick auf das Meer die wunderbare Erfahrung machen, die Welt auf den Kopf zu stellen.
Ganz ohne andere beeindrucken zu wollen, sondern nur weil ich es genießen kann!

Mit zu wenig werden sich die möglichen Wirkungen nicht einstellen. Das gilt vor allem für unregelmäßiges Üben.

Frieden

Liebe Teilnehmer, liebe Yogaübende, liebe Freunde
und Unterstützer!

Aus der Sicht meiner Arbeit, Yoga den Menschen näher zu bringen, verständlich und nützlich zu machen, war das vergangene ein sehr gutes Jahr. Ich durfte beobachten und teilhaben, an bedeutenden Schritten vieler Teilnehmer. Manchen ist es selbst bewusst geworden, manchen bliebt es gerade noch verborgen. Einige sind froh, dass körperliche Beschwerden nachgelassen haben, andere mußten durch die Phasen, in der sich für eine Zeit lang die Probleme verstärkten. Allen gemeinsam aber ist die Zuversicht und vielleicht sogar schon die Überzeugung, dass Yogaüben etwas Gutes bewirkt: körperlich und auch mental.

Angesichts der Zeichen dieser Zeit möchte ich noch einen weiteren Aspekt / Effekt von Yoga anführen:

Yoga schafft Frieden !

Zum einen dadurch, dass Gewaltlosigkeit ahimsa eine Yogadisziplin ist.
Im bedeutenden Yoga-Leitfaden des philosophischen Weges heißt es bei Patanjali dazu:

„In der Nähe eines Menschen, der Meisterschaft in ahimsa erlangt hat, wird Feindseligkeit nicht gedeihen.“ (Sutra 2.35)

Und ein großer Yogalehrer dieser Zeit, R. Sriram, erläutert dazu:

„Um denjenigen, der in aller Konsequenz Aggressivität vermeidet, bildet sich eine Insel der Friedfertigkeit.“

Zum anderen schaff der Yogi Frieden durch angemessenes Üben, für ein besseres Verständnis von sich selbst und damit auch für andere.
Es braucht also wie so oft keiner großen Worte, sondern nur Handeln aus Herzensüberzeugung.

In diesem Sinne, lasst uns auch im kommenden Jahr das Üben für Körper und Geist fortsetzen. UND wir lenken dabei unsere Aufmerksamkeit auch auf Frieden:
Wie fühlt er sich an mit der Einatmung, wie mit der Ausatmung?   😉

Ich bedanke mich für die wundervollen Erfahrungen mit Euch.

Namsté,
Tom